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In unserem Museum finden meist mehrere Ausstellungen parallel, aber mit unterschiedlichen Laufzeiten statt.
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Der Ausstellung wird am Samstag, den 29. Oktober 2011, um 19 Uhr eröffnet. Es begrüßt Dr. Karen E. Hammer, Geschäftsführerin der Kulturstiftung, und Dr. Sabine Schlenker, Kuratorin der Ausstellung, hält eine Einführung.
Die 1971 geborene, in Berlin lebende Künstlerin Nadja Schöllhammer hat eigens für die neuen Räume der erweiterten Großen Kunstschau Worpswede eine temporäre Installation mit dem Titel INSOMNIA realisiert. Ihre filigranen und dennoch raumgreifenden Papierinstallationen erzählen von den irrationalen Kräften im Menschen und vom Wunsch nach deren Kontrolle.
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Nadja Schöllhammer erforscht in ihrem Werk die elementaren Gefühlswelten des Menschen, die sie in enigmatische Bilder umsetzt. Daraus ergeben sich interessante thematische Parallelen zu Hinschauen! Munch - Moderne - Positionen, das sind mehrere Ausstellungen, die zeitgleich in der Metropolregion gezeigt werden.
Begleitprogramm:
06.11.2011, 12.00 Uhr, Sonntagsmatinée mit Hartmut Balke
13.11.2011, 12.00 Uhr, Sonderführung für Mitglieder der Worpsweder Gesellschaft für Kunst, Kultur und Wissenschaft e.V.
04.12.2011, 12.00 Uhr, Künstlergespräch Nadja Schöllhammer und Dr. Sabine Schlenker
15.01.2012, 12.00 Uhr, Sonderführung mit Dr. Sabine Schlenker
12.02.2012, 12.00 Uhr, Sonderführung mit Dr. Sabine Schlenker
26.02.2012, 12.00 Uhr, Künstlergespräch Nadja Schöllhammer und Dr. Sabine Schlenker
Die Website von Nadja Schöllhammer ist hier. Einen Bericht beim NDR gibt es hier. buten un binnen von Radio Bremen bietet einen Filmbeitrag hier. _____
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Außerdem öffnet die Kunstschau den Schatz der graphischen Sammlung der Kulturstiftung Landkreis Osterholz und präsentiert Werke von vier Künstlern. Alle beschäftigen sich mit archetypisch verknüpften menschlichen Themen.
Zwei von ihnen, Matthias Regenmacher und Ulrike Bock haben in Worpswede gelebt und gearbeitet. Franz Anatol Wyss lebt in der Schweiz und Albert Schindehütte in Hamburg.
Während Regenmacher sich in verspielten Phantasien ausdrückt, in die sich u.a. zeitgemäße Motive, wie beispielsweise Che Gevara oder Charlie Chaplin einschleichen, beschäftigt sich Ulrike Bock in ihren Buntstiftzeichnungen mit ihren halluzinativen Wachträumen. In seinen Radierungen - zum Teil in Farbe oder als Kaltnadelradierung - thematisiert Franz Anatol Wyss philosophische Themen, z.B. aus Platons Kritias, in Form von surrealen Landschaften. Albert Schindehüttes Radierungen fesseln den Betrachter durch karikarturhaft zugespitzte Elemente, die auch liebevolle Aspekte beinhalten.
Alle gezeigten Blättern führen den interessierten Besucher durch innere Seelenlandschaften – Unbewusstes wird sichtbar gemacht. In symbolischen Bildern, in Träumen, Visionen, Märchen und Mythen erfahren wir die allumfassenden Archetypen. __________________________________________________________
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Schattenfiguren aus St. Tropez 11.09. bis 30.11.2011
Die Skulpturen im Park bleiben bis April 2012
Die Große Kunstschau Worpswede zeigt Werke im Licht- und Außenraum. Elke Conrad, Vorsitzende der Worpsweder Gesellschaft für Kunst, Kultur und Wissenschaft e.V., begrüßt vor der Kunstschau die Gäste und Dieter Begemann, Künstler und Kunstwissenschaftler, führt in das Werk Szczesnys ein. Das Restaurant Kaffee Worpswede offeriert in Zusammenarbeit mit Grashoff aus Bremen französische Gaumengenüsse.
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Der in Saint Tropez lebende Stefan Szczesny wurde 1951 in München geboren. Nachdem er dort sein Studium an der Akademie für Bildende Künste abgeschlossen hat, zieht es ihn an die Cote d'Azur; einer Region, die Sinnbild für das heitere Lebensgefühl und Luxus ist. Seine überlebensgroßen Stahlfiguren sind auf die Reise nach Worpswede gegangen; ein Ort, der durch die Interessen der ersten Worpsweder Maler an Paris mit Frankreich verbunden ist. Die schwarzen Schattenfiguren verströmen im Park der Großen Kunstschau die Lebensfreude ihrer sonnigen Heimat. Thema ist immer wieder Eva als Verkörperung des ewig Weiblichen mit weichen und verführerischen Linien.
Eine dekorative spielerische Leichtigkeit zeigt Szczesny auch in kleinen Skulpturen, Glas- und Keramikarbeiten. Mit schwungvollen schwarzen Pinselstrichen fängt er seine von Farbkraft durchzogenen Themen in der Malerei ein.
Hier sind einige Eindrücke zu Eröffnung und Ausstellung: (Klicken auf ein kleines Bild zeigt es größer)
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Die Ausstellung findet in Kooperation mit der Galerie Mönch in Bremen-Oberneuland statt. Dort gibt es eine Parallelausstellung mit weiteren Werken von Stefan Szczesny.
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